WM Vorbereitung

Ferien zuhause

Geplant habe ich 1 Woche Österreich, doch nachdem sich der Zeitpunkt immer wieder etwas verschoben hat und ich schlussendlich direkt in die Toskana reisen sollte und Beat noch kurz geschäftlich nach Jamaika geflogen ist, hab ich das gestrichen. Und hab gemütliche erholsame Tage in Koppigen verbracht. War super viel trainieren mit Va und Mue, Glasperlen schmelzen und fein essen, umsorgt und verwöhnt werden, super. Mache ich bald mal wieder, merci viu mau!!

3 Tage Toskana

Zur Vorbereitung der WM (Nahe Vicenza) wollten wir uns nochmals in italienischem Gelände mit den ruppigen Karrwegen durch die Rebberge und den manchmal interpretationsbedürftigen Karten üben. Der 3 Tage Bike-OL in der Toskana eignete sich super dafür. Die Wettkämpfe fanden im Gelände der Bike-OL EM 2007 statt. Wir waren erstaunt, wie schlecht wir noch wussten welche Routen wir damals genommen hatten, wenn wir sie nicht in die Laufkarte eingezeichnet hatten.

Die Rennen liefen mir technisch sehr gut. Physisch konnte ich nicht ganz an mein Limit gehen, wohl, weil ich mitten in einer intensiven Trainingsphase bin und sicher auch weil es sehr warm und feucht war. Die Ausbeute liess sich sehen: 12 Flaschen Wein und 3 toskanische Salami!

» Rangliste

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Bike Adventure Tschechien

Italienische Meisterschaften

Ich hab mich entschieden mit Beats ins Tessin zu fahren und das Goldenrace (MTB Marathon Rennen) auszulassen. Es standen im italienisch-schweizerisch Grenzgebiet 2 Wettkämpfe auf dem Programm. Am Samstag startet wir bei der italienischen Staffelmeisterschaft, bei den Herren Elite, gestartet wurde in 2er Teams. Beat machte den Start und hatte die Aufgabe mit 10 Minuten Vorsprung ins Ziel zu fahren, damit ich genügend Reserve habe. Diese Vorgabe hat er zwar nicht erreicht, verlor Simon Seger doch nur 6 Minuten, die Teams mit den schnellen Biker auf der 2. Strecke hatten jedoch genügend Rückstand. So konnte ich mich trotz allen langen Gabelungsposten noch kanpp an der Spitze ins Ziel werfen.

Das Langdistanzrennen am Sonntag war relativ einfach und ich gewann trotz vielen unnötigen Fehlern im Mittelteil. Das Gelände war wie erwarte cool, vor allem wars auch zum Biken anspruchsvoll und, da Kartenlesen bei viel Gerüttel nicht einach ist, ein super Kartentraining.

Bike Adventure Tschechien

Michi Gigon hat mich nun endlich soweit, ich fahre mein erstes BA, 6h Punkte sammeln am Samstag und 4h am Sonntag. Nach gut 8h Autofahrt treffen wir ein, coole Anlage wie erwartet gut organisiert. Wir kriegen eine 50’000 Landeskarte mit 60 Posten drauf, nun heissts Karte mit Folie wasserdicht machen und Routenmöglichkeiten analysieren. Morgen kurz nach dem Start kriegen wir eine Liste mit den Punktewerten für die Posten. Es gibt einen Posten mit 100P., 3 Posten mit 80P. und 5 Posten mit 50P., sowie Posten zu 30, 20P und 10 Punkten, etwa 20 Posten geben keine Punkte. Unsere am Vorabend zurechtgelegte Taktik liess sich gut umsetzten, so machten wir uns auf dem Weg, den 100P. Posten zu holen und auf dem Hin- und Rückweg möglichst viele Punkte zu sammeln. Nach 6h, einem 50 minütigen Zielsprint, um rechtzeitig im Ziel zu sein ohne Minuspunkte zu kriegen, wir hatten noch ganze 15 Sekunden Reserve;-), 119km und fast 2000m Steigung fahren wir müde aber zufrieden mit 710P. ins Ziel. Was übrigens die 4 höchste Punktezahl aller Teams war.

» Karte Samstag mit unserer Route

Nachdem wir über 100P. Vorsprung auf das 2. plazierte Frauenteam haben, können wir die 4h am Sonntag etwas ruhiger nehmen. So entscheiden wir uns fürs nördliche flache Gelände. Heute sehen wir sehr viele Fahrer und z.T. können wir sogar einige km Windschatten fahren. Heute kommen wir auf 98km, 400m Steigung und 430P.
Für mich war das Bike Adventure ein super Event, nur das lange Autofahren müsste nicht sein…

» Karte Sonntag
» Resultate

Siegerinnen-Interview im Ziel

Thömus Team / mtbo-austria.at gewann auch die Teamwertung.

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Schwedischer Mittsommer

Weltcup Schweden

Wir waren alle gespannt auf Schweden. Wie wird es da sein Bike-OL zu machen, auch so schwierig wie OL? Ich freute mich sehr auf anspruchsvolle Wettkämpfe in karten- und biketechnisch schwierigem Gelände. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Mitteldistanzrennen war in hügeligen Terrain, und der starke Regen verwandelte die Wege in weiche Schlammpisten. So waren die sandigen, wurzligen Trails oft schnelle Alternativen zu grösseren Wegen. Ich hatte am Anfang etwas Mühe auf die Karte zu kommen und machte kleine Fehler und wählte eine falsche Route. So kam es das die 2 Minuten hinter mir gestartete Finnin Marika Hara mich bei Posten 5 einholte. Ab da fuhren wir das Rennen meist gemeinsam, immer am absoluten Limit mit weiteren kleinen Fehlern. Der Wettkampf war aber so anspruchvoll das es hinter der Finnin zum 2. Platz reichte.

Das Langdistanzrennen war mal wieder mit Massenstart, dieses mal mit Schmetterling. Dadurch hatten alle die gleiche Strecke bis ca. 70% des Rennens. Das hatte zur Folge, dass bei jedem Posten Krieg ausbrauch und du kämpfen musstest damit der Posten quittiert werden konnte! Bei den Männern solls gesittet zu und her gegangen sein, was ich mir fast nicht vorstellen kann wenn ich an mein Rennen denke! Leider kann ich nicht viel Gutes zu dieser Form von Bike-OL sagen. Wenn ich ein Bikerennen will starte ich bei einem, sonst mache ich Bike-OL. Meinen Motivation war dann auch ziemlich schnell verflogen und so resultierte ein 9. Rang. Zu meinem grossen Ärger wäre das Rennen eine super Einzelstart Langdistanz geworden, schade…

 

Besagte Schraube, die beinahe unsere Staffel sabotiert hätte.

Zum Abschluss stand noch die mixed Staffel auf dem Programm. Biiit machte den Start und kam als erster mit 2 andern Startfahrer zur Übergabe. Auf dem Weg zu Posten 1 überholte ich den gestarteten Schweden und fuhr fast das ganze Rennen alleine, beim zweitletzten Posten überholte mich die spätere finnische Siegerstaffel. Ich konnte bis ins Ziel den Rückstand minimal halten, trotz meines ziemlich platten Hinterreiffen. Denn 20 Minuten vor Ende meines Rennens fuhr ich eine Schraube ein, die sich richtiggehend in mein Hinterrad schraubte! Bis in Ziel verlor ich kontinuierlich Luft, ich wagte mich jedoch nicht mit der Druckluftpatrone nachzupumpen, befürchtete ich doch der Druck würde die Schraube rausspicken lassen. Beat duellierte sich noch mit dem Finnen doch nach einer etwas schlechteren Route zum letzten Posten konnte er nicht mehr um den Sieg sprinten und wurde 2.

So schloss ich meine 2. Weltcuprunde dieses Jahr etwas versöhnlicher ab als Ungarn (mit Stirn- und Nasenhöhlenentzündung und Antibiotika!). Nun freuten wir uns auf einige Tage Ferien mit Downhillen!!!

»Bericht Middle auf der Swiss Orienteering Website
»Bericht Long auf der Swiss Orienteering Website
»Bericht Relay auf der Swiss Orienteering Website

Downhillen in Åre

Wie wird das, hoffentlich kann ich mit so einer Downhillmaschine überhaupt biken! Zum Glück stellten sich meine Befürchtung als unbegründet haraus. Mit einem Downhillbike kommt man die Abfahrten so viel einfacher runter, trotz schlamm und rutschigen Wurzeln. Nur das fliegen über Tables (in meinen Fall auf Tables), ist nicht ganz ohne, vor allem wenn man nicht wie gewöhnlich mit Klickpedalen am Bike unterwegs ist! Aber das war sicher nicht das letzte mal wo ich mit einem Downhillbike unterwegs war…

Unsere Downhill-Bikes bei der wohlverdienten Dusche

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Bike Marathons

Monte Generoso Bike Marathon

Neben den Cape Epic und der WM war dieses Jahr auch die IXS-Bikemarathonsserie ein Ziel von mir. Doch leider wars schon nach diesem Rennen vorbei, denn das Wetter “Wolkenbruch” und die daraus folgende “Schlammschlacht” forderte Material stark. Nach 2/3 des Rennens entschied ich mich zum 1. Mal in meinem Leben ein Rennen aufzugeben, war nicht einfach! Weil meine Kette sobald ich ein wenig Kraft auf die Pedale gab klemmte lief ich sehr viel, was mein Knie und Knöchel gar nicht zu schätzen wussten und zu schmerzen anfingen. Leider hatte die Aufgabe zur Folge, dass ich nicht auf genug Rennen für die IXS-Serie komme. So werde ich mich jetzt nochmals voll auf Bike-OL konzentieren.

Beat wurde 4. in seiner Kategorie und 10. Overall. Rangliste

Beat geniesst die Schlammschlacht am Monte Generoso Bike Marathon.

ELSA Bike

Das ELSA Bike in Estavayer liegt mir gut − nicht zu steil und nicht zu technisch aber trotzdem mit vielen Rhythmuswechseln. Ich kam sehr gut durchs Rennen und siegte in meiner Kategorie (nicht lizenzierte Frauen). Von den lizenzierten Frauen schlug mich nur eine. Mein erstes Bikerennen das ich gewinnen konnte!

Beat lief es auch sehr gut: Er wurde Kategorien-2. und 12. Overall.

» Bericht auf der Swiss Orienteering Website
» Rangliste 

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Pausenlos unterwegs…

In den letzten 10 Wochen war ich viel unterwegs und habe meinen Blog leider etwas vernachlässigt. Auf der Karte unten und in den nächsten Beiträgen ein paar Highlights daraus.


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World Ranking Events Schweiz

Die Wettkämpfe am 28. und 29. Mai hatten zahlreiche Titel und Untertitel:

  • 28. Mai: Thömus regiObike, 1. Bike-OL Sprint der Schweiz, World Ranking Event, Lauf des Bike-OL Swiss Cups, WM-Selektionlauf
  • 29. Mai:  Thömus Winti Bike-OL, Mitteldistanz-SM, World Ranking Event, Lauf des Bike-OL Swiss Cup, WM-Selektionlauf

Beim Massenstart mit Michi Gigon (Foto: Walter Rahm).

Im Sprint am Samstag liefs mir nicht ganz ideal und ich musste meiner Thömus-Team-Kollegin Michaela Gigon den Vortritt lassen. Meine physische Verfassung ist sehr gut, leider unterlaufen mir immer wieder dumme kleine Fehler die in einem Sprint nicht drinliegen, wenn man gewinnen will! Dafür gewann ich am Sonntag die Mitteldistanz-SM mit Massenstart. Das Rennen war eher einfach und mit Massenstart und Schlaufen physisch anspruchsvoll. Mit Michaela Gigon und Rikke Kornvig (Dänemark) war auch ganz starke ausländische Konkurrenz am Start. Einen ausführlichen Bericht gibts auf der Swiss Orienteering Website.

Beat legt sich im Sprint in die Kurve.

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Ein Tripel an einem Wochenende

Als Abschluss einiger intensiver Trainingswochen stand letztes Wochenende im Zeichen von Bike-OL (Trainings-)Wettkämpfen. Das Jahr stand bisher ganz im Zeichen des Cape Epic, und so hatte ich mich noch nicht so richtig mit Bike-OL befasst. Drei Wettkämpfe an einem Wochenende kamen so gerade recht als Vorbereitung für das weitere Wettkampfprogramm.

Selektionslauf im Chaumont

Am Samstag gings auf der super Bike-OL Karte “Chaumont” von Christian Gigon um die Selektionen für Weltcup, WM und EM. Kurz vor dem Start prasselte der Regen nur so auf die einfahrende Kaderschar nieder. Wenigstens gab es so gleiche, nasse Bedingungen für alle. Gigi hatte auch die Bahnen gelegt und natürlich war der Start stark überhöht und so hatten wir in dieser Mitteldistanz knapp 700 m Abfahrt bei knapp 500 m Steigung. Auf den schmalen, steinigen Trails war das eine echte Herausforderung, vor allem weil ich seit 4 Monaten nie im Nassen trainiert habe. Nach etwas harzigem Start kam ich aber gut in Fahrt und konnte das Rennen für mich entscheiden.

Mitteldistanz-Selektionslauf Chaumont (klicken zum vergrössern)

Sprint in den Weinbergen

Am Sonntag fuhren wir nach Bergholtz im Elsass zu einem Doppelevent: Ein Sprint am Vormittag und ein Mitteldistanz am Nachmittag. Wir hatten Glück und erwischten bei beiden Läufen ein regenfreies Fenster mit Sonne! Der Sprint führte durch die Rebberge. Das unruhige Kartenbild erforderte einige Konzentration – ein ideales Training für mich in meiner “Problemdisziplin”. Am Nachmittag führte das Rennen nochmals durch die Reben und dann über einige coole Trails durch den Wald. Beide Rennen konnte ich dank fast fehlerfreien Läufen für mich entscheiden.

Sprint in Bergholtz, Elsass (klicken zum vergrössern)

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Bike-OL Weltcup Ungarn

Nach dem Ende des Cape Epic erholten wir uns einige Tage im Kruger Nationalpark auf Safari. Danach hatten wir einen letzten Tag in Stellenbosch und fuhren noch einmal die Trails in meinem “Hauswald”. Weiter gings via München nach Wien, wo wir uns einige Tage ans garstige Europa-Wetter gewöhnten. Dann, nur 10 Tage nach dem Ende des Cape Epic begann der Bike-OL Weltcup in Ungarn mit einem Sprint, einer Mitteldistanz und einem Langdistanz mit Massenstart. Wir waren ziemlich unsicher, ob unsere Beine schon wieder fit sein würden. Schliesslich gings ihnen gar nicht schlecht, doch im Kopf waren wir noch nicht wieder parat für neue Grosstaten. Zudem hatte ich mir eine Stirnhöhlenentzündung geholt und beim rennmässigen Biken mit Karte lesen schien mein Kopf zu expoldieren. Keine ideale Voraussetzung für saubere Rennen…

Im Sprint liefs mit dem 6. Rang noch am besten. Die Laufanalyse von Beat fürs Swiss Orienteering dazu gibts hier als Vorabdruck:

Bike-OL Weltcup Sprint in Ungarn (zum vergrössern anklicken)

Routenanalyse

Der Sprint-Wettkampf führte durch ein verlassenes Militärgelände mit vielen Strassen, Wegen, Baracken und anderen Bauten. Das Gelände liess ein sehr hohes Tempo zu und quer fahren war erlaubt und oft gut möglich und nötig. Die Herausforderung war, dabei den Kartenkontakt noch zu halten und mental stets einen Schritt voraus zu sein. Zusätzlich wurde dies durch die komplexe Bahn mit vielen Richtungswechseln und Überkreuzungen erschwert. Dunkelgraue Flächen auf der Karte bezeichnen Gebäude, hellgraue überdachte aber befahrbare Gebiete. Unpassierbare Mauern sind als dunkelgraue Linien mit Doppelpunkten eingezeichnet.

Start–1: Bereits die erste Teilstrecke führt bei vielen Fahrerinnen zu Zeitverlusten. Zum einen gilt es sich sofort auf den ungewohnten Massstab von 1:5’000 einzustellen. Zum anderen ist Posten 5 vom Kartenstart her zu sehen, was einige Fahrerinnen dazu verleitet, diesen gleich anzupeilen, wobei sie den hinter der Mauer versteckten ersten Posten übersehen. Dies passiert der Siegerin Marika Hara wie auch Christine Schaffner, die dabei  rund 30 Sekunden auf die Bestzeit von Maja Rothweiler verlieren.

1–5: Es gilt, möglichst direkte Routen zu nehmen und dabei die Übersicht zu bewahren. Nach ihrem Fehlstart gelingt dies Hara am besten, die auf der 2. bis 4. Teilstrecken Bestzeiten aufstellt. Rothweiler kommt gut durch diese Posten und liegt am 5. Posten an zweiter Stelle, während Schaffner den Kartenkontakt noch nicht richtig gefunden hat und mit über einer Minute Rückstand erst an 29. Stelle liegt.

5–10: Nun kommt Schaffner in Fahrt und macht kontinuierlich Zeit gut. Zum 6. Posten ist die Strassenroute von Schaffner und Rothweiler gleichwertig wie die Querroute von Hara. Zum 8. Posten verliert Rothweiler 25 Sekunden auf die Bestzeit von Schaffner, als sie aus Versehen nochmals den 3. Posten anfährt, und fällt auf den 7. Zwischenrang zurück.

11–13: Hara stellt zum 12. Posten klare Bestzeit auf. Einige Fahrerinnen lassen sich dadurch verwirren, dass der Weg Richtung Osten vom Posten weg durch eine hohe Mauer unterbrochen ist. Zu 13 ist die Umfahrungsroute von Hara einige Sekunden langsamer als die direkte Route.

13–14: Der direkte Weg ist durch Gebäude und ein Sperrgebiet versperrt. Fast alle Fahrerinnen entscheiden sich für die südliche Route. Rothweiler verliert einige Sekunden, als sie vor dem Posten die überdeckte Halle umfährt statt hindurch zu fahren.

14–17: Zu 15 und 16 ist die Route klar und die Differenzen an der Spitze im Bereich von wenigen Sekunden. Die verschiedenen Varianten zu 17 sind ebenfalls gleichwertig.

17–21: Zu 18 bieten sich zwei Routen an: Hara stellt auf der nördlichen Bestzeit auf und Schaffner verliert auf der südlichen zwar 10 Sekunden, dies ist aber noch immer die viertschnellste Zwischenzeit. Zudem hat sie den Vorteil, dass sie damit die nächsten drei Posten schon rekognosziert hat. Einzig Hara ist denn auch von Posten 18–21 zwei Sekunden schneller als Schaffner.

21–Ziel: Der erweiterte Zieleinlauf bietet keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr. Es gilt aber trotzdem, die Konzentration bis zum letzten Posten hoch zu halten – der Tscheche Radek Laciga vergibt bei den Männern hier noch die Führung, weil er den Durchgang neben dem Zaun nicht auf Anhieb erwischt!

RouteGadget: http://0x.hu/RouteGadget/cgi-bin/reitti.cgi?act=map&id=210&kieli=de
Zwischenzeiten: http://www.mtbo.hu/docs/2011/split_sprint_elit.html

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